Donnerstag, Juli 29, 2010
Social MagazinBuergergeld

Weiterer Link ist dieser von Susanne Wiest, die sich mit dem Thema (für mich ist das zu versteckt linkslastig und gibt nicht meine ungeteilte Meinung wieder) beschäftigt: http://grundeinkommenimbundestag.blogspot.com/
Was mir nicht so gefällt ist, das Wunschzettel-Denken, ohne zu beantworten, wie etwas finanziert werden soll. Letztlich läuft es entweder immer auf eine höhere Produktivität pro Arbeitsstunde der Arbeiter hinaus oder dahin, Schutzzölle gegen Dumpinglöhne/Produkte einzurichten.
Ich meine eine Möglichkeit könnten zielgerichtete Schutzzölle in Höhe der Sozialversicherung sein, die den Erzeugern in den Billigländern zur Verfügung gestellt werden, um dort ein Sozialsystem aufzubauen. Dies hätte für uns den Vorteil, das Produkte die in Europa produziert werden, wieder konkurrenzfähig sind, (z.B. das Bemalen von Überraschungseiern Lernunwilligen) und für die Billigarbeiter aus Fernsüdost hätte das den Vorteil, dass sie zB Rücklagen entwickeln und nicht immer für den billigsten Lohn arbeiten müssen.
Die Hauptgefahr bei einem zu hohem Grundeinkommen sehe ich darin, dass niemand Waren produzieren will und dann das Geld keinen Wert hat, weil nichts vorhanden ist, was man kaufen könnte. So wie es in der DDR gewesen ist. Dann schwingt eben schnell mal der sozialistische Hammer über die Köpfe, der die Leute mit Grundeinkommen zur Arbeit (Planwirtschaft) zwingt. Diese Art Idee, die die Welt beglücken will, ist eben bereits gescheitert. Aus einem Wunschzettel wird schnell mal ein Entmündigungspapier.
Soweit meine vorläufige Meinung. Ansonsten fragt euren Arzt oder Apotheker.

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