
Micmacs ist ein Film, der die Wirklichkeit als Märchen zeichnet und so Platz für Humor macht. Dies gelingt dem Regisseur Jeuen mit einem warm gestalteten Bildaufbau. Jeuen hat eine Schwäche für kleine Leute, die er in ungewöhnliche Situationen bringt. Ein Film mit Sinn für verspielte Romantik und eigenwilligem Humor.
Kinostart dt.: 22.07.2010;
Genre: Komödie
Originaltitel: Micmacs à tire-larigot;
Frankreich 2009; 104 Min; FSK: ab 12,
Regie: Jean Pierre Jeunet
Die Geschichte:
In der Geschichte ist Bazi der ewige Pechvogel. Bereits als kleiner Junge verliert er seinen Vater, als dieser Pech beim Entschärfen einer Bombe hatte. Daraufhin verliert seine Mutter den Verstand, und Bazi muss ins Heim. Endlich ein kleines bisschen Glück als Angestellter in einer Videothek gefunden.
Als er jedoch eines Abends vor die Tür tritt, bekommt er die verirrte Kugel einer Schießerei in den Schädel. Die Ärzte im Krankenhaus können sein Leben retten, aber nicht das Projektil entfernen. So steht er nach seiner Entlassung mit einer Kugel im Kopf auf der Straße.
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Eines Tages steht Bazil vor den Türen zwei riesiger Firmenzentralen:
Die Waffenproduzenten der Bombe, die seinen Vater ins Jenseits schickte, und die Hersteller seiner Kugel im Kopf.
So ist klar, wer Schuld ist an all seinem Unglück und am Unglück dieser Welt. Zusammen mit seinen neuen Kumpanen plant er einen Rachefeldzug, den wir leider noch nicht gesehen haben.
Voraussichtlich 3-4 von fünf Punkten. Kein Muss, aber schön zu sehen.
| Regie: Jean Pierre Jeunet Produzenten: Frédéric BRILLION, Gilles LEGRAND, Jean-Pierre JEUNET Kamera: Tetsuo NAGATA A Drehbuch: Guillaume LAURANT, Jean Pierre Jeunet Schnitt: Hervé Schneid Musik: Raphael Beau Filmverleih: Kinowelt |
Darsteller:
Dany Boon als Bazil Dominique Pinon als Fracasse |
Diese Künstler waren auch an diesen Filmen beteiligt:
Dany Boon ‚Willkommmen bei den Schti´s'
Regisseur: Jean Pierre Jeunet „Die fabelhafte Welt der Amelie", „Alien- die Wiedergeburt", „Delikatessen", „Stadt der verlorenen Kinder"
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