Kein krönender Schlusspunkt der Millenium-Triologie
Schade eigentlich
Der dritte Teil schließt inhaltlich unmittelbar an den zweiten an: Nach Lisbeths Kampf mit ihrem Vater, der das Ende des zweiten Teils bildete, liegen beide schwer verletzt im Krankenhaus.
Währenddessen schmiedet eine ganz geheime Abteilung der schwedischen Geheimpolizei weiter an dem Komplott, das Lisbeth schon mit 12 in die Psychiatrie brachte. Nun soll sie mithilfe des karrieregeilen Staatsanwaltes (das ist wohl so was wie ein weißer Schimmel) wegen Mordversuch verurteilt und werden und dann für immer in Doktor Teleborians Klapse verschwinden.
Zum Glück ist da noch der tapfere Journalist Mikael Blomkvist, der trotz aller Bedrohungen daran arbeitet, Lisbeths Unschuld zu beweisen. Leider ist eine Krönung der Trilogie nicht ganz gelungen, wie schon in „Verdammnis“ sind durch die detailgetreue Romanverfilmung zu viele Längen entstanden.
Viel zu lange dauert es, bis der Film endlich Fahrt aufnimmt. Der Regisseur Alfredson liebt schöne Standbilder, von Tempo hat er soviel Ahnung wie die Kuh vom Hürdenlauf.
Ein spannender Schluss versöhnt mit vielem, aber trotzdem: Schade. Der erste Teil war großartig, der zweite ließ doch schon zu wünschen übrig, und auch der dritte Teil fällt im Vergleich zum Buch gnadenlos ab, da drängt sich der Verdacht auf, dass Nils Arden Oplev etwas kann, was Daniel Alfredson nicht kann: Spannende Thriller drehen.
Nicht unschuldig daran ist natürlich auch das Drehbuch, hier hätte man vieles streichen können, und auch die gefährlichen Verschwörer hätten nicht unbedingt alle zwischen 80 und scheintot sein müssen. Das hätte uns viel Zeit erspart, die man besser für die göttliche Lisbeth Salander verwendet hätte! Da fällt mir der hierzulande ganz frevelhafte Satz ein: Ich freue mich schon auf die Hollywoodverfilmung, mit Daniel Craig. 3 Sterne Autor: MichaG
Wir haben uns für die Szene entschieden, die die göttliche Noomi Rapace in Hochform zeigt: Lisbeth Salander vor Gericht, im Disput mit dem Staatsanwalt. Die Frau hat einfach Klasse ...
Der dritte Teil schließt inhaltlich unmittelbar an den zweiten an: Nach Lisbeths Kampf mit ihrem Vater, der das Ende des zweiten Teils bildete, liegen beide schwer verletzt im Krankenhaus. Währenddessen schmiedet eine ganz geheime Abteilung der schwedischen Geheimpolizei weiter an dem Komplott, das Lisbeth schon mit 12 in die Psychiatrie brachte. Nun soll sie mithilfe des karrieregeilen Staatsanwaltes (das ist wohl so was wie ein weißer Schimmel) wegen Mordversuch verurteilt und werden und dann für immer in Doktor Teleborians Klapse verschwinden. Zum Glück ist da noch der tapfere Journalist Mikael Blomkvist, der trotz aller Bedrohungen daran arbeitet, Lisbeths Unschuld zu beweisen.
Leider ist eine Krönung der Trilogie nicht ganz gelungen, wie schon in „Verdammnis“ sind durch die detailgetreue Romanverfilmung zu viele Längen entstanden. Viel zu lange dauert es, bis der Film endlich Fahrt aufnimmt. Der Regisseur Alfredson liebt schöne Standbilder, von Tempo hat er soviel Ahnung wie die Kuh vom Hürdenlauf.
Ein spannender Schluss versöhnt mit vielem, aber trotzdem: Schade. Der erste Teil war großartig, der zweite ließ doch schon zu wünschen übrig, und auch der dritte Teil fällt im Vergleich zum Buch gnadenlos ab, da drängt sich der Verdacht auf, dass Nils Arden Oplev etwas kann, was Daniel Alfredson nicht kann: Spannende Thriller drehen. Nicht unschuldig daran ist natürlich auch das Drehbuch, hier hätte man vieles streichen können, und auch die gefährlichen Verschwörer hätten nicht unbedingt alle zwischen 80 und scheintot sein müssen. Das hätte uns viel Zeit erspart, die man besser für die göttliche Lisbeth Salander verwendet hätte!
Da fällt mir der hierzulande ganz frevelhafte Satz ein: Ich freue mich schon auf die Hollywoodverfilmung, mit Daniel Craig.