
| Genre: Dokumentation Originaltitel: Home Kinostart: 06. 2009 95 Min / FSK 7 Regie: Yann Arthus-Bertrand Produktion: Luc Besson Denis Carot Drehbuch: Isabelle Delannoy Yann Arthus-Bertrand Denis Carot Yen Le Van Kamera: Michel Benjamin Dominique Gentil Schnitt: Yen Le Van Musik: Jean-Pascal Beintus Sylvain Morizet Produzenten: Elzévir Films Europa Corp. France 2 (FR2) Filmseite: offizielle hier Downloads: siehe unten |
Der Film Home ist eine Augenweide für alle visuellen Fans.
Man entdeckt unzählige interessante‚ naturidentische‘ Strukturen.
Solche gewachsenen Formen kann sich kein Künstler aus dem Kopf ausdenken.
Das Besondere an dem Film ist die Vogelperspektive, die mit dem Hubschrauber gedreht wurde.
Fotograf Yann Arthus-Bertrand und der Produzent Luc Besson haben den Film unter kostenfreier Lizenz gestellt.
Jeder kann den Film im Netz sehen oder herunterladen und gehört deshalb zu den 'free movies'. Im Kino dürfte der Film selbstverständlich am schönsten wirken. Diese kostenfreie Lizenz möglich gemacht haben verschiedene Firmen und Firmengruppen, die mit ihrem Logo zu Beginn des Films erscheinen. So konnte der Film in 87 Länder für alle zur gleichen Zeit zur Verfügung stehen.
Die Natur ringt mit der Erosion der Erde. Gezeigt wird, wie die unterschiedlichsten Gerölllandschaften erobert wurden. Um so trauriger, wie der Mensch als Kind der Evolution sich von der Natur getrennt sieht, damit sein Mitgefühl verloren hat und sich dementsprechend verhält.
Ganze Landstriche werden durch Menschenhand aufgerissen und es entstehen tote Geröllhalden. Schließlich entsteht die Furcht, die Schönheit der Erde verlieren zu können. Soweit ist der Film gelungen.
Unschön an dem Film ist die versteckte Panikmache, die nichts verändert. Auch der Hinweis ‚jeder sei für das Klima verantwortlich’ ist in seiner Pauschalität nichts aussagend. Denn "jeder" heißt "alle" und das meint niemanden. Ökologisches Wirtschaften wird sich nur durchsetzen lassen, wenn es den Wünschen nach sinnvoller Arbeit, ein eigenes Heim, kostengünstige Vitamine aus aller Welt, Lifestyle und Kommunikation entgegen kommt. Denn darauf werden wir alle nicht verzichten wollen.
((Zum Vergrößern unten rechts mit der Maus über den Film gehen und das viereckige Kästchen anklicken. Die Taste Escape macht alles wieder klein))| Downloads: Hochauflösende (HD) 1,1 GB mp4 .zip hier rechte Maustaste und Ziel speichern unter wählen Version für mobile Endgeräte wie das iPhone: >> Download Flash-Version: >> Download Falls die Downloads nicht gehen,bei mir melden Freeware Videoplayer VLC Hier für Google Earthfans interessante Links: breathingearth.net ist eine Weltkarte mit der zeitgleich die Sterbe und Geburtsrate angezeigt wird theclimateproject.org große Non-Profit Vereinigung das Klima betreffend !!!Das Buch zum Film in unserem Amazonshop |
Jede neue Technik muss sich daran messen lassen, ob das Ergebnis von alleine nachwächst, ob es Wasser speichern kann, Erosion verhindert und ob es neuen Lebensraum schafft.

Die meisten neuen Techniken können diesen Anforderungen nicht standhalten. Dazu gehören ‚Krücken-Energien‘, wie Energie aus den Solarzellen, die erst nach 20 Jahren öko sind. Hier beispielhaft die Probefrage: Speichern Solarzellen Wasser? Verhindern Sie Erosion? Schaffen Sie Lebensraum? Wachsen sie von alleine nach? Nein, und deshalb kann man damit vielleicht Geld verdienen, aber der Atmosphäre bringen die Zellen nichts.

Völlig unbrauchbar ist die Technik, die Kohlendioxid in die Erde pressen will. Als wollte man ein böses braunes Häuflein verstecken. Da könnte man gleich die Stadtluft der großen Metropolen absaugen und in gepresstem Zustand auf dem Meeresboden lagern. Es ist schon deshalb ein lächerlicher Schildbürgerstreich, weil das Kohlendioxid in gebundener Form noch unseren Sauerstoff zum Atmen enthält. Es wird zwar sicherlich bald jemanden auffallen, dass es nicht unbegrenzt Sauerstoff zum Atmen gibt, nur schade um die Steuergelder, die in so eine unsinnige Technik fließen.
Dann gibt es gerade den Plan von einigen Firmen Strom wohl durch Spiegel in der Wüste herstellen zu lassen. Es ist nett, dass die Firmen sich entschlossen haben, mal umweltfreundlich Geld verdienen zu wollen. Dadurch wird im besten Falle die Situation nicht verschlimmert. Es wird aber dadurch kein Gramm Kohlendioxid in Sauerstoff und Kohlenstoff wieder aufgespalten. Solche Plantagen haben ökologisch denselben Stellenwert wie übergroße Parkplätze.
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Um die Atmosphäre zu erhalten, muss man den Lebensraum der Natur nicht nur erhalten sondern erweitern und wieder Biomasse erzeugen.
Nur die Natur erfüllt alle Bedingungen, um unsere Atmosphäre dauerhaft zu erhalten. Nur ihre genetische Vielfalt bietet die Sicherheit, dass die Evolution auf diesem Planeten überleben kann.
Es ist verständlich und gut gemeint, dass man im Zeitalter der Industrialisierung zuerst auf technische Lösungen, wie Windmühlen und Solaranlagen kommt. Auf Dauer rettet dies aber nicht unsere Atmosphäre.
Jede Evolution hat ein bewusst handelndes Wesen zum Ziel. Wäre der Mensch es nicht geworden, wäre ein anderer Affe es geworden. Der Mensch kann den Blick auf die Natur richten und in kürzester Zeit tot geglaubte Wüsten zu Wäldern machen. Tundren lassen sich bepflanzen, auch abgeschmolzene Landstriche werden bald 'schön' warm. Die Oberfläche der Ozeane kann bepflanzt und zur Süßwassergewinnung genutzt werden. Der Schlüssel zur Renaturierung wird die Herstellung und gezielte Weiterleitung von Süßwasser sein.
Trotzdem kann unser Home, Sweet Home 'Erde' leider auf Dauer nicht unsere einzige Heimat bleiben. Die Natur hat schon längst ihre Fühler nach dem ‚Draußen‘ ausgestreckt und tritt bedrohlich aufs Tempo. Es wäre viel zu gefährlich, die Schöpfung nur auf einem einzigen Planeten bewahren zu wollen.
Der nächste Brocken, der die Erde in eine Eiszeit schießen kann, soll in etwa 800 Jahren (ca. 32 Generationen) eintreffen. Bis dahin muss der Mensch noch sehr erfinderisch sein. Die rasende technische Entwicklung des Menschen ist deshalb kein Fehler der Evolution, sondern zeitlich gesehen eine perfekte Punktlandung.
Im letzten Jahr, an der Öffentlichkeit vorbei, hat man mehrfach bewiesen, dass es auf dem Mars Wasser gegeben hat. Nun ist man gerade dabei, Abbauprodukte von Mikroorganismen nachzuweisen. Man weiß heute, dass der Mars auch eine Atmosphäre hatte.
Dazu paare ich eine weitere Entdeckung. Erfahrungen von Umwelteinflüssen, wie dem Klima und dem Nahrungsangebot können genetisch vererbt werden, gerade auch beim Menschen! Dies bedeutet, dass die Genetik bzw. die Evolution sich erheblich schneller auf Änderungen einstellen kann.
Während heute die einen noch um die Vorherrschaft schlecht gemachter Religionen kämpfen, indem sie sich in die Luft sprengen, scannen andere bereits tonnenweise Bücher und Wissen ein. Das ist erst der erste Schritt zum digitalen Bewusstsein. Denn die einzelnen Erkenntnisse liegen bisher kaum nutzbar in voneinander getrennte Dateien oder in Bibliotheken. Wirkliches Wissen wird die Menschheit erst erlangen, wenn sie das Wissen abgleichen kann. D. h., es müssen sämtliche Bücher und Forschungen in kleine Sinnzusammenhänge zerlegt, bewertet und neu eingegeben werden. Erst dann (ca. 2040) kann man nicht nur durch Wissen surfen wie durch eine Bildergalerie und es dabei sogar verstehen, sondern dem Computer auch eine Frage stellen. Dieses Wissen wird wahrscheinlich niemals zu uns gehören und immer als etwas außerhalb Liegendes gesehen werden. Wissen für sich selbst genommen ist totes Geröll.
Trotzdem braucht gerade die Natur jetzt dieses digitale Wissen. Denn es ist das technische Wissen, was sie überall bedroht. Sie braucht die Information über ihre Gegend, worin sie überleben muss. Sie wird unser Auffassungsvermögen verändern, und durch uns sich dieses Wissen einverleiben und sich zunutze machen. Wobei wir es ja selber sind, die das tun. Es wird unwichtig sein, auf wie viel BienenKöpfe das Bewusstsein aufgeteilt wird. Heute schon kann man das Internet als Nervenbahnen betrachten, die mit vielen Zellen verbunden sind. Wenn man betrachtet, wie die Natur das 'Geröll Wissen' zur Zeit erobert, so kann man sagen, sie verhält sich in ihrer Gesamtheit wie ein bewusstes Wesen. Der Mensch wird zwar zu spät aber schließlich doch eine nachhaltige Naturwirtschaft und eine Erhöhung des Lebensraumes bewerkstelligen. Für die Überlebenden bleibt es spannend.
Die Musik des Filmes war zwar passend, aber für die Vielfalt der Kulturen auf diesem Erdball sehr einfallslos.
Auch der Text ist eher was für 7 Jährige. 5 Punkte für den Aufwand und die Schönheit des Filmes.
(Autor: mw)
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Kommentare
Der Film wurde über viele Jahre zuerst ohne Drehbuch gemacht. Es wird zwar angegeben 'written by Isabelle Delannoy' aber über sie ist zur Zeit auch bei der Wikipedia nichts zu finden. Sie hat wahrscheinlich einfach einen Text geschrieben, der dann gesprochen wird. Acuh im Pressematerial ist leider nichts mitgegeben.
ich finden den film richtig gut. Selbst wenn er etwas Panik verbreitet, vermittelt er die richtige Botschaft auf dem richtigen Weg.
Ich wollte auch mal fragen ob Sie sowas wie ein Drehbuch oder sowas haben, also dass was gesagt wird im Film. Wenn ja, können sie es mir dann evtl. zuschicken?
mit freundlichen Grüßen Torben
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