Genre: Abenteuer/ Science Fiction weiteres: siehe unten |
Ist inzwischen Oscarpreisträger 2010 geworden. Zum Interview
Pandora ist ein Planet, der 4,4 Lichtjahre von der Erde entfernt ist, was im Jahr 2154 eine übliche Reisedistanz ist. Zum Pech für den Planeten haben Forscher der weitgehend ausgebeuteten Erde auf Pandora das höchst wertvolle Mineral Unokatnium gefunden, mit dem man riesige Profite erwirtschaften könnte.
Zum Pech für die Menschen hat Pandora eine giftige Atmosphäre und ist mit einem riesigen Dschungel bedeckt. In diesem leben unzählige Raubtiere, neben denen die Tiger von Siegfried und Roy so harmlos wie Goldhamster wirken.
Bewohnt wird dieser Regenwald von der humanoiden Rasse der Na'vi, drei Meter große blaue Wesen mit goldenen Augen, die im perfekten Einklang mit ihrer Umgebung leben und diese auf keinen Fall für den Profit einer Aktiengesellschaft verlassen wollen. Verständlich.
Hier kommen nun die Avatare ins Spiel: Einem Forscherteam unter der Führung von Dr. Augustine ist es gelungen künstliche Na´vi- Körper zu erschaffen, auf ![]()
die man das Bewusstsein eines Menschen übertragen kann. Einer dieser Menschen ist der Marine Jake Sully, der auf diese Art mit den Na´vi verhandeln und sie gleichzeitig ausspionieren soll. Denn sollten die Waldbewohner nicht freiwillig weichen, steht das Militär bereits mit scharrenden Hufen bereit, um die Pfeil und Bogen bewehrten Waldbewohner aus dem Weg zu bomben. Das alte amerikanische Rechtsbewusstsein droht sich mal wieder durchzusetzen: wer uns seine Bodenschätze nicht freiwillig gibt, ist schließlich selbst schuld, wenn wir ihn erschießen müssen.
Und wie im richtigen Leben lässt sich dieses Unheil nicht abwenden, auch im Jahr 2154 ist der Profit wichtiger als alles andere.
Jake Sully hat bei Ausbruch der Schlacht längst die Seiten gewechselt, er liebt seinen schönen neuen Avatar- Körper und vor allem die noch schönere Häuptlingstochter Neytiri.
Es kommt zu spannenden, verlustreichen Kämpfen, die jedoch zum Glück zu einem relativ baldigen Ende kommen und den Zuschauer in ein zauberhaftes Finale entlassen.
James Cameron hat mehr Hollywood- Blockbuster als jeder andere Regisseur produziert: „Terminator 1" und „2", „Aliens-Die Rückkehr", "The Abyss", und
natürlich, als bisheriger Höhepunkt: „Titanic". Dies noch fortzuführen war schwer, aber James Cameron hat es wieder geschafft, alle seine erfolgreichen Werke noch zu übertreffen. Nicht umsonst hat er sich mit Koproduzentin Jon Landau und dem Musiker James Horner wieder das alte Titanic- Erfolgsteam zusammengeholt:
„Avatar" in 3 D ist ein weiterer Meilenstein der Filmgeschichte!
Noch nie gab es einen 3 D Film in einer solchen Perfektion, eine solche Masse an fantastischen Bildern. Die Story ist zugegebenermaßen nur durchschnittlich originell und erinnert tatsächlich an Winnetou 1, aber wer sich nach diesem Film über die Story beklagt, der soll zu Hause Hörspiele hören, im Kino hat er nichts zu suchen, der sucht auch in einem Bildband über Penelope Cruz noch nach Fotos von ihren Schulzeugnissen.
Die Note für „Avatar" in 3 D ist jedenfalls 1 plus, dieser Film ist nichts weniger als der Beginn einer neuen Film- Ära.
5 Sterne (In 2 D 4 Sterne) MichaG![]()
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| Originaltitel: Avatar; Regie: James Cameron Produzenten: James Cameron, Jon Landau; Drehbuch: James Cameron Kamera: Mauro Fiore. Schnitt: John Refoua . Stephen E. Rivkin Musik: James Horner Produktionsland: USA | Darsteller: Sam Worthington als Jake Sully |
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