Donnerstag, Juli 29, 2010
Kino Top 10Avatar Aufbruch nach Pandorra

avatar_poster_sKino aus der Zukunft

Genre: Abenteuer/ Science Fiction

ab 12 J. / 106 Min / US 09

Originaltitel:
Avatar

Regie:
James Cameron

weiteres: siehe unten

Ist inzwischen Oscarpreisträger 2010 geworden. Zum Interview

Pandora ist ein Planet, der 4,4 Lichtjahre von der Erde entfernt ist, was im Jahr 2154 eine übliche Reisedistanz ist. Zum Pech für den Planeten haben Forscher der weitgehend ausgebeuteten Erde auf Pandora das höchst wertvolle Mineral Unokatnium gefunden, mit dem man riesige Profite erwirtschaften könnte.
Zum Pech für die Menschen hat Pandora eine giftige Atmosphäre und ist mit einem riesigen Dschungel bedeckt. In diesem leben unzählige Raubtiere, neben denen die Tiger von Siegfried und Roy so harmlos wie Goldhamster wirken.
Bewohnt wird dieser Regenwald von der humanoiden Rasse der Na'vi, drei Meter große blaue Wesen mit goldenen Augen, die im perfekten Einklang mit ihrer Umgebung leben und diese auf keinen Fall für den Profit einer Aktiengesellschaft verlassen wollen. Verständlich.

Hier kommen nun die Avatare ins Spiel: Einem Forscherteam unter der Führung von Dr. Augustine ist es gelungen künstliche Na´vi- Körper zu erschaffen, auf avatar_sam_worthington_s
avatar_zoe_saldana15_sdie man das Bewusstsein eines Menschen übertragen kann. Einer dieser Menschen ist der Marine Jake Sully, der auf diese Art mit den Na´vi verhandeln und sie gleichzeitig ausspionieren soll. Denn sollten die Waldbewohner nicht freiwillig weichen, steht das Militär bereits mit scharrenden Hufen bereit, um die Pfeil und Bogen bewehrten Waldbewohner aus dem Weg zu bomben. Das alte amerikanische Rechtsbewusstsein droht sich mal wieder durchzusetzen: wer uns seine Bodenschätze nicht freiwillig gibt, ist schließlich selbst schuld, wenn wir ihn erschießen müssen.
Und wie im richtigen Leben lässt sich dieses Unheil nicht abwenden, auch im Jahr 2154 ist der Profit wichtiger als alles andere.

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Jake Sully hat bei Ausbruch der Schlacht längst die Seiten gewechselt, er liebt seinen schönen neuen Avatar- Körper und vor allem die noch schönere Häuptlingstochter Neytiri.
Es kommt zu spannenden, verlustreichen Kämpfen, die jedoch zum Glück zu einem relativ baldigen Ende kommen und den Zuschauer in ein zauberhaftes Finale entlassen.

Er hat es schon wieder getan!

James Cameron hat mehr Hollywood- Blockbuster als jeder andere Regisseur produziert: „Terminator 1" und „2", „Aliens-Die Rückkehr", "The Abyss", und

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natürlich, als bisheriger Höhepunkt: „Titanic". Dies noch fortzuführen war schwer, aber James Cameron hat es wieder geschafft, alle seine erfolgreichen Werke noch zu übertreffen. Nicht umsonst hat er sich mit Koproduzentin Jon Landau und dem Musiker James Horner wieder das alte Titanic- Erfolgsteam zusammengeholt:
„Avatar" in 3 D ist ein weiterer Meilenstein der Filmgeschichte!
avatar_sigourney_weaver11_sNoch nie gab es einen 3 D Film in einer solchen Perfektion, eine solche Masse an fantastischen Bildern. Die Story ist zugegebenermaßen nur durchschnittlich originell und erinnert tatsächlich an Winnetou 1, aber wer sich nach diesem Film über die Story beklagt, der soll zu Hause Hörspiele hören, im Kino hat er nichts zu suchen, der sucht auch in einem Bildband über Penelope Cruz noch nach Fotos von ihren Schulzeugnissen.
Die Note für „Avatar" in 3 D ist jedenfalls 1 plus, dieser Film ist nichts weniger als der Beginn einer neuen Film- Ära.
5 Sterne (In 2 D 4 Sterne) MichaG
sternsternsternsternstern

Originaltitel: Avatar; Regie: James Cameron
Produzenten: James Cameron, Jon Landau;
Drehbuch:
James Cameron
Kamera: Mauro Fiore.
Schnitt: John Refoua . Stephen E. Rivkin
Musik: James Horner

Produktionsland: USA
Produktionsjahr: 2009
FSK: ab 12 / Länge:161 Min.

Darsteller:

Sam Worthington als Jake Sully
Sigourney Weaver als Dr. Grace Augustine
Zoe Saldana als Neytiri
Michelle Rodriguez als Trudy Chacon
Stephen Lang als Col. Quaritch

Kommentare  

 
0#Bernd Foto in Glas2010-02-18 06:25
:lol: Dieser Film ist absolut der HAMMER. Man sitzt wirklich mitten drin. Ein Erlebnis, dass ich nicht missen möchte. Ich werde mir den Film garantiert noch mehrmals ansehen.
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0#paran0ia2010-04-28 14:46
Der Film war einer der schlechtesten die ich dieses Jahr gesehen habe. Leider scheint es auch bei dir gezogen zu haben, eine nicht vorhandene Story gepaart mit Laienschauspielern und Sprüchen die selbst für 14-jährige zum fremdschämen sind, in einen Bildeinband voller effektüberladenem Müll zu wickeln.
Aber dein Fazit steht eigentlich sinngebend für die Stammtischkinofilme auf Bildzeitungniveau die sich die derzeitige Gesellschaft wünscht.
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0#mw1232010-04-28 17:17
@ paranOia: Man kann einer Zitrone nicht vorwerfen, dass sie kein Apfel ist. Was du kritisierst (effektüberladenem Müll) ist gerade das Ziel des Films, nämlich einen rein digitalen dreidimensionalen Fantasiefilm zu erzeugen, der noch 'normales Filmmaterial enthält. Ich gebe zu, dass ist nicht für alle Leute interessant. 3Dimensionen sind nicht ein weißes Blatt Papier auf dem man pinselt oder Bilder ablegt. Es ist ein Raum mit mindestens - wie ein Würfel- 6 Außenwänden. Die Kameraposition hat 360 Grad mal 360 Möglichkeiten und schaut die Kamera irgendwo'raus' oder irgendwo 'rauf' oder rein? Und wie baust du jetzt den realen Film mit der digitalen Version zusammen?
Aber ich vermute, du suchst nach dem Sinn von etwas. Sinn findest du aber nicht im Kino, nicht Draussen in der Welt, wo du auf etwas Fremdes drauf schaust, auch nicht, wenn du das Elend dieser Welt bejammerst. Sondern nur da, wo du irgendwo 'drinsteckst', in deinem eigenen Film, deiner Story. Sich für etwas entscheiden ... heißt der Sprung ins kalte Wasser - für das, was dir wichtig ist. Die Weißheit der Stammtische versteht nur, wer Mut hat.
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