Thriller aus Schwedenstahl (5 Punkte!) „Verblendung" ist die gelungene Verfilmung eines Thrillers, der ohne Blut- und Fleischlawinen auskommt, aber doch verdammt unter die Haut gehen kann. Vor allem aber ist es dem Film gelungen, die komplexe und faszinierende Figur der Lisbeth Salander in fabelhafter Weise umzusetzen. Noomi Rapace (sprich:Rapahs) verkörpert die zugleich starke und zerbrochene Lisbeth Salander voll wütender Kraft und gleichzeitig so eiskalter Ausstrahlung, dass man Gänsehaut bekommt.
Der sehnsüchtig erwartete zweite Teil der Stieg Larsson Trilogie ist da: ... Deutlich über dem Durchschnitt liegt der Film dennoch, der zugrunde liegende Roman ist einfach zu gut, und vor allem ist da noch Noomi Rapace. Diese Schauspielerin hat eine Ausstrahlung und Power, die ihresgleichen sucht.
Noch nie gab es einen 3 D Film in einer solchen Perfektion, eine solche Masse an fantastischen Bildern. Die Note für „Avatar" in 3 D ist jedenfalls 1 plus, dieser Film ist nichts weniger als der Beginn einer neuen Film- Ära. Auf dem Planet Pandora kämpfen die Ureinwohner gegen die Avatare, mit menschlichem Bewußstsein. Dem Regisseur James Cameron ist ein Meilenstein gelungen.
... hat mich der Film bestens unterhalten. Er ist grandios fotografiert, die späten 60er sind perfekt inszeniert und passend musikalisch untermalt von Jefferson Airplane, "When the truth is found to be lies/And all the joy within you dies/Don't you want somebody to love." Die Schauspieler sind ausnahmslos hervorragend.So wie hier, ist das Timing des ganzen Films einfach perfekt, ...
Wer ist nicht schon einmal aus einem Albtraum erwacht und hat erleichtert festgestellt, dass alles nur ein böser Traum war. Nun, die Astronauten Payton und Bower erwachen aus dem Kälteschlaf und ihr Albtraum fängt erst an ...
Sie erinnern sich nur noch bruchstückhaft an ihre Identität und ihre Funktion, niemand ist da sie zu empfangen, sie sind in ihrem Schlafraum eingesperrt und haben keinen Schimmer, wohin sie fliegen und warum.
Und das ist erst der Anfang …
Zunächst müssen sie feststellen, dass die Energieversorgung ihres Raumschiffes in den nächsten Stunden zusammenbrechen wird, wenn es Bower nicht gelingt, zum Reaktor vorzustoßen und ein Reset durchzuführen.
Er macht sich also funkdirigiert durch einen Kabelschacht auf den Weg durch das Labyrinth der riesigen „Elysium“, wobei er rasch auf einen ehemaligen Kollegen stößt. Dieser hatte auf demselben Fluchtweg etwas Pech und ist bereits seit längerer Zeit in den Verrottungsprozess übergegangen. Das macht nicht gerade Mut, ist aber noch Gold im Vergleich zu seinen nächsten Begegnungen. Weitere Leichen pflastern seinen Weg, aber mysteriöse Geräusche und bedrohliche Schreie geben ihm bald die Gewissheit, dass auch noch weiteres Leben an Bord existiert. Zu seinem Glück begegnet er diesem Leben zuerst in der schönen Form der wehrhaften Nadia, mit der er sich schnell zusammenrauft. Beide bilden dann ein Überlebensteam mit dem kampfstarken Biologen Manh, um so den ständigen Angriffen der menschenfressenden Mutanten zu entgehen, die den Großteil des Schiffes beherrschen.
Während sie sich so an den Reaktor herankämpfen, kämpft der zurückgebliebene Commander mit der Raumfahrerkrankheit Pandorum, die seinen Geist umnebeln will, oder es schon längst hat?
Der Hesse Christian Alvart wirft uns in „Pandorum“ in eine düstere, fast hoffnungslose Zukunft des Fressens und Gefressenwerdens, die zum Schluss mit einem hollywoodreifen Twist doch noch zum Lichtblick wird. Bis dorthin jedoch lässt er uns oft im Dunkeln stehen, und das vor allem im wörtlichen Sinne. So sind die meisten der Kampfszenen nicht nur durch den Stakkato-Schnitt, sondern auch durch die fehlende Beleuchtung einfach nicht zu verfolgen, was letztlich die Spannung zerstört. Die Spannung von Ridley Scott´s „Alien“, an den der Film in weiten Teilen erinnert, wird bei Weitem nicht erreicht. Dafür hat Pandorum mit der Sächsin Antje Traue die erotischere Hauptdarstellerin und ist mit seinen menschenfressenden Kreaturen die ideale Vorlage für ein neues Ego-Shooter-Spiel, und das ist ja schließlich die Hauptsache.
Leidlich spannend, mit guten Schauspielern besetzt, mit martialischer Musik und von Killermutanten bevölkert, ist „Pandorum“ vor allem gedacht für Ego Shooter und ihre leidensfähigen Freundinnen (wenn sie denn noch eine haben).
Regie: Christian Alvart Drehbuch: Travis Milloy, Christian Alvart Kamera: Wedigo von Schultzendorff Schnitt: Philipp Stahl , Yvonne Valdez Musik: Michl Britsch
Produzenten: Paul W.S. Anderson, Jeremy Bolt Filmverleih: Constantin Film Originalfilmseite: pandorum.film.de Schauspieler/ Darsteller: Dennis Quaid als Payton, Ben Foster als Bower, Cam Gigandet als Gallo, Antje Traue als Nadia, Cung Le als Manh, Eddie Rouse als Leland, Norman Reedus als Shepard
Das Filmporträt von der weit vorausschauenden Frau aus dem Mittelalter
‚Hildegard von Bingen‘: Vision.
Gezeigt wird, wie sie in der engen Welt des kirchlichen Chauvinismus trotz Widerstände ihre natürlichen Lebensempfindungen in ihren Glauben einbauen will, darüber schreibt und so für uns ihre Sicht auf die Vorstellung von Natur wach gehalten hat. Für uns? Ja, denn sie war eine Visionärin.
Ein Film für Hirn und Zwerchfell. Plus Romantik ist er für Pärchen geeignet.
Wer dachte, das junge Brautpaar in „Maria ihm schmeckts nicht“ hätte echte Probleme, der sieht in „Evet, ich will!“ drei Paare mit wirklichen Schwierigkeiten ...