Oh ja, ein Wiedersehen mit alten Freunden:
Alex, der tanzende Löwe, Marty, das Zebra, Melman die klagende Giraffe und Happy-Hippo-Gloria.
Diese Tiere sind wirklich flexible Arbeiter- geboren in Afrika. Ihr erster Job ist in New York, dann ziehen sie um auf die rechts unten neben Afrika liegende Insel Madagaskar, und schon geht´s mit dem Air-Pinguin Flugzeug wieder nach Afrika zurück. Hier stehen sie dann wieder vor derselben Frage, wie im ersten Film:
Wie überlebt ein Wildtier in der Wildnis?
Damit kommen sie, nicht besonders überraschend, ganz gut zurecht. Besonders weil das gefährlichste Wesen in Afrikas Savanne eindeutig die ‚Oma aus New York mit ihrer Killer-Handtasche‘ ist. Doch auch mit diesem Furcht einflößenden Schreckwesen kommen die vier Helden klar. Besonders helfen dabei die fantastischen vier Pinguine, die auch diesmal mit kleinen Gags am Rande witzeln. Sie bekommen dafür dankenswerter Weise auch mehr Auftritte in diesem Film, als im ersten „Madagascar" Streifen. 
Der Zweite ausgesprochen witzige Nebendarsteller ist der kleine König der Lemuren. Auf dessen Auftritte wartet man schnell ebenso sehnsüchtig. Und das beleuchtet leider die Schwäche des Films. Denn die Hauptdarsteller versorgen uns nur mit wenigen Gags. Die Story ist so einfach, dass die Erwachsenen durchaus ein kleines Nickerchen machen können, ohne etwas zu verpassen.
Die Animationen (die Zeichentricks) sind selbstverständlich perfekt. Die Landschaft strahlt auf das Farbenprächtigste. Da hat Dreamworks natürlich keinen Aufwand gescheut; nicht zuletzt hat der erste Madagascarfilm 533 Millionen Dollar eingespielt. Doch fehlt dem Film einfach der letzte Pfiff. Das trifft auch auf die Musik zu. Obwohl für die Musik der Hollywoodfilm-Titan-Komponist Hans Zimmer verantwortlich zeichnet. Dass er das besser kann, hat er bereits mit „König der Löwen" bewiesen. So gibt es in jeder Hinsicht dieses Films ein Vorbild, wo man es besser kann:
Shrek und Aladin lassen uns viel mehr lachen; Nemo und Ratatouille haben auch die besseren Storys/Geschichten. So ist „Madagascar 2" ein bisschen „Der König der Löwen" für Arme, kostet aber dasselbe.
Wer also nicht unbedingt jeden Film gesehen haben muss, für den es hinterher bei der Hamburgerbraterei die kleinen passenden Plastiktiere zu den Pommes gibt, der schickt seine wohlgeratenen Sprösslinge am besten nur mit der Babysitterin ins Kino. Worüber sich das Kind schnell mehr freuen könnte, als über den gesamten Film.
Wenn es dagegen ein Familiennachmittag sein soll, dann besorgt Euch den König der Löwen im Original. Da ist dann auch keine Giraffe in ein Nilpferd verliebt. Obwohl man da dann doch wieder auf lustige Gedanken kommen könnte... 3 Sterne (M.Gerlach)
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