
Die schwedische Schauspielerin Noomi Rapace ist zu einem Star geworden. Die Rolle der Punkerin mit genialem Touch spielt sie gleich so genial, als wäre sie es selber.
Noomi über die Punkerin ‚Lisbeth Salander':
„Ich denke sie ist eine Überlebenskünstlerin, eine Kämpferin in jeder Hinsicht. Ich denke sie hat als Kind ihre Entscheidung getroffen: O.K., ich werde kein Opfer sein, kein Opfer der Umstände, ich will und muss die Kontrolle über mein Leben übernehmen.
Ich denke sie ist wie ein richtiger Soldat, sie führt ihren eigenen Krieg, gegen fast jeden anderen.
Es ist als, ob sie ihr eigenes Rechtssystem in sich trägt. Und sie ist wirklich loyal, wenn sie jemanden mag, oder jemand respektiert. Aber die, die sie nicht leiden kann, alle diese Arschlöcher dieser Welt, nun, sie kennt kein Verzeihen, für niemanden, wenn jemand Mist gebaut hat. Innen drin ist sie sehr sensibel, aber sie hat diese harte Schale."

Warum Lisbeth ist, wie sie ist:
„Nun, das liegt an ihrer ganzen Kindheit und an allem, was sie durchgemacht hat. Die ganze Gesellschaft hat sie im Stich gelassen. Die Schule, die Ärzte, die Polizei, das Justizsystem, einfach alle haben sie niedergemacht. Das alles hat sie zu dem gemacht, was sie jetzt ist. Ich denke, dass sie schon irgendwie weiß, dass sie ihren Krieg nicht alleine führen kann, dass sie jemanden an ihrer Seite braucht. Das ist eine extreme Erfahrung und irgendwie eine ganz große Sache für sie zu akzeptieren, dass sie sich ein bisschen öffnen muss."
Lisbeths Freunde und Feinde:
„Mikael ist auf ihrer Seite, und Mikaels Schwester, Anika. Auch dieser alte Mann, Palmgren, ihr alter Vormund und auch Armanskij, ihr alter Chef.
Ja, und gegen sie sind eigentlich alle anderen. Denn die Leute denken, sie ist ein totaler Psychofreak, und dass sie eine Menge Leute getötet hat.
Ihr Vater hat ihr so viel angetan, er ist definitiv gegen sie. Und genauso dieser Teleborian. Er ist einer der bösesten Teufel in ihrem Leben. Er hat sie auch missbraucht als kleines Mädchen. Vielleicht nicht im physischen Sinn, aber auf jede andere denkbare Weise. Und als es zu diesem letzten Kampf mit ihm kommt, gibt es für sie nur zwei Möglichkeiten: Entweder sie gewinnt, oder sie stirbt".
Genaugenommen ist der dritte Film der Triologie nicht wirklich empfehlenswert. Andererseits spielt Noomi ihre Rolle so perfekt, dass es einem wehtut, dass der Film insgesamt nicht überzeut. Noomi ist und bleibt eine erstklassige Schauspielerin. Zu unserer Filmkritik Vergebung hier klicken
Die Bilder wurden von irgendeinem Profifuzzi so misshandelt, dass sie körnig (mit grossen Bildpunkten) uns gegeben wurden. Ich habe sie wieder 'entkörnt'. Mit dem Nachteil, dass sie einfach nur wie mit dem Handy aufgenommen wirken. Naja .. soviel zur Kunst aus dem letztem Jahrhundert. Ich meine, gekörnte Fotos heute noch als "Stilmerkmal" einzusetzen .. als Pressefotos ... ist nun mal 40 Jahre veraltet. Was soll das? Also: Super Schauspieler, aber miese Fotografen. Man hätte jede Wimper sehen können. ( Für die jungen Leute: Man hat in den 70/80iger Jahren Bilder absichtlicht gekörnt, es gab grobkörniges Belichtungsfilme, um ihnen ein historisches Aussehen und Bedeutung zu verleihen. Müßt ihr nicht verstehen.) Unser Tipp: Fotograf wechseln.
Quelle und Copyright: Yellow Bird Pictures, Fotos: Knut Koivisto,
Verwendung nur in Verbindung mit Dokumentation des Filmes.
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