Mittwoch, März 10, 2010
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Die Welle

Die-Welle.jpgGenre: Drama / Die Welle
Kinostart: 13.03.2008
Besucher: 2.428.445 in 13 Wochen

Deutschland. Heute.
Der Gymnasiallehrer Rainer Wenger startet während einer Projektwoche zum Thema "Staatsformen" einen Versuch, um den Schülern die Entstehung einer Diktatur greifbar zu machen.
Ein pädagogisches Experiment mit verheerenden Folgen. Was harmlos mit Begriffen wie Disziplin und Gemeinschaft beginnt, entwickelt sich binnen weniger Tage zu einer richtigen Bewegung, die außer Kontrolle gerät. Der Name: "Die Welle".

Pädagogik. Heute. Als typischer Lehrerfilm ist der Film gar nicht mal so schlecht. Man weiß leider schon beim Anblick des Kinoplakats, was jetzt kommt: Fast alle werden gleich böse Menschen sein. Alle liebenswerten Schauspieler, die Zuschauer und alle, die im Kino weghören, mit ihrem Nachbarn flüstern oder an der falschen Stelle lachen werden sich bald schlecht fühlen. Es heißt also aufpassen, der Lehrer schreibt mit.

Wie immer bei den deutschen Schockfilmen werden die Schüler mit einem Schuldgefühl allein gelassen. Der Film ist darauf angelegt, dass man sich zu Beginn des Films mit den späteren Bösen identifiziert. Geschickt werden die Rollen so verteilt, dass man als Zuschauer in die Falle tappt. Als Schüler kriegt man dann schön die Moralkeule aufgebrummt. „Deine Gefühle sind schuld, also bist du schuld, also bist du schlecht" sagt der Film dem Schüler. Danke, ihr Pädagogen. Das Demütigen von Jugendlichen habt ihr wieder toll hinbekommen.

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Filmboulevard - Drama