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Der Tag der Einweihung des Berliner 'Walk OF Fame' rückt näher, und die ersten vierzig deutschen Berühmtheiten sind auserkoren. Viele Namen finden sofort unsere Zustimmung, bei manchem gerät man ins Grübeln, und bei dem Einen oder der Anderen fragt man sich, ob das denn nun sein musste.
Damit wir alle eine solide Diskussionsgrundlage haben, habe ich hier eine Aufstellung der Auserwählten mit einer kurzen Zusammenfassung ihrer „Herausragenden Leistungen für das Film- und Fernsehschaffen‘ verfasst.
Zur besseren Übersicht werden die Künstler später in vier Gruppen unterteilt:
Film- Theater und Fernsehschauspieler: Winnetou, Blechtrommel, ‚verlorene Ehre der Katharina Blum‘, Momo, 'Der große Bellheim', 'Kir Royal', 'Der Schattenmann', Rossini. Er bekam über dreißig Filmpreise und Auszeichnungen.
(* 8. September 1930 in Zürich)
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Produzent. Brauner produzierte über 250 Filme, u.a. ‚Die Ratten‘, ‚Tiger von Eschnapur‘, ‚Es geschah am helllichten Tag, verschiedene Dr. Mabuse Filme, Karl May Filme, ‚Die Spaziergängerin von Sanssouci‘, ‚Die weiße Rose, ‚Hitlerjunge Salomon‘, Preise: 1 Oscar, ‚Golden Globe‘, Goldener Bär.
Brauner wird geehrt, weil viele seiner Produktionen einen Bezug zum Holocaust aufweisen, die in der Gedenkstätte ständig gezeigt werden: 'Weiße Rose', '20. Juli oder Mensch und Bestie'. Die Ehre kann ihm zuteil werden.
Nur leider hat man Horst Wendtland nicht gleichzeitig auch einen Stern geben können, der eine Vielzahl bekannter und sehr geliebter Filme produziert hat. Man wird es nachholen müssen.
(* 1. August 1918 in Lodz, Polen)
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Loriot ist Autor, Schauspieler und Regisseur. Hier werden wir noch viel zu schreiben wissen.
Ohne Frage der Pate des deutschen Film- und Fernsehhumors.
„Sagen sie jetzt nichts“.
(* 12. November 1923 in Brandenburg an der Havel)
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Erste deutsche Schauspielerin die auch in Hollywood ein Weltstar wurde
(* 27. Dezember 1901 in Schöneberg (heute ein Stadtteil Berlins); † 6. Mai 1992 in Paris)
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Autor, Regisseur, Schauspieler, Produzent. Der wichtigste Regisseur des „Neuen deutschen Films“ der 60er/70er Jahre. Regie u. a.: ‚Händler der vier Jahreszeiten‘, ‚Welt am Draht‘, ‚Angst essen Seele auf‘, ‚Effi Briest‘, ‚Berlin Alexanderplatz‘, ‚Lili Marleen‘, ‚Sehnsucht der Veronika Voss‘. Unendliche Auszeichnungen und Preise.
(* 31. Mai 1945 in Bad Wörishofen, Bayern; † 10. Juni 1982 in München
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Schauspieler. Ganz großer Theaterschauspieler (Träger des Iffland Rings), auch einige großartige Filmrollen: ‚Der Untergang‘, ‚Der amerikanische Freund‘, ‚Himmel über Berlin‘, Nosferatu, ‚Väter und Söhne‘, ‚Der Vorleser‘
2010 wurde Bruno Ganz gemeinsam mit Iris Berben zum Präsidenten der Deutschen Filmakademie gewählt.
(* 22. März 1941 in Zürich)
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Absolut großartiges Schauspiel in den Filmen: ‚Der Sandmann‘, ‚Der Totmacher‘, ‚Nichts als die Wahrheit‘, ‚Mein Vater‘, ‚Aus einem deutschen Leben‘.
(* 23. Juli 1938 in Berlin)
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Regisseur. Der Spitzen-Krimiregisseur. Tatort, Fahnder, Polizeiruf, auch Sperling.
Kinofilme wie ‚Treffer‘, ‚Die Katze‘, ‚Der Felsen‘.
Achtfacher Grimme Preisträger ist ein Rekord.
(* 6. September 1952 in München)
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Schauspielerin. In den 50ern fast ein Weltstar. Galt als Liebling und Übermutter der Deutschen.
Bekannte Filme sind ‚Schnee am Kilimandscharo‘, ‚Die Sünderin‘, ‚Die Mörder sind unter uns‘.
(* 28. Dezember 1925 in Ulm als Hildegard Frieda Albertine Knef; † 1. Februar 2002 in Berlin)
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Ein Regisseur, der echte Meilensteine in der Filmgeschichte setzte vor allem in der Stummfilm- und frühen Tonfilm-Ära.
‚Frau im Mond‘, Metropolis, ‚Meine Stadt sucht einen Mörder‘, ‚Das Testament des Dr. Mabuse‘.
(* 5. Dezember 1890 in Wien; † 2. August 1976 in Beverly Hills, Kalifornien)
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Er war Autor und Drehbuchautor der 20er und 30er Jahre und Pionier des expressionistischen deutschen Films. ‚Das Cabinet des Dr. Caligari‘, ‚Der letzte Mann‘. Allzuviel erfährt man bei der Wikipedia leider noch nicht.
(* 20. November 1894 in Graz; † 1. Juli 1944 in London)
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Autor und schrieb Fernsehgeschichte mit fast allen Drehbüchern zur Krimiserie „Stahlnetz“, diverse Tatort-Bücher, ‚Ein Herz und eine Seele‘ (Alfred Tetzlaff), Motzki, Smog, Das Millionenspiel, Ende der Unschuld.
(* 10. April 1924 in Berlin)
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Schauspieler. Einer unserer ganz wenigen aktuellen Weltstars. Filme: ‚Tödlicher Irrtum‘, Lola, ‚Night On Earth‘, Shine, Jakob der Lügner, ‚Die Manns‘.
Sein Name wird tatsächlich mit ue und nicht mit 'ü' geschrieben.
(* 17. Dezember 1930 in Tilsit, Ostpreußen)
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Schauspielerin. Erster großer weiblicher Filmstar der 20er und 30er Jahre. Asta Nielsen war der große Star des Stummfilms und ihre Begabung lag im Mienenspiel. Mit Beginn des Tonfilms beendete sie ihre Karriere und zog das Theater vor.
(* 11. September 1881 in Kopenhagen; † 25. Mai 1972 in Frederiksberg)
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Eigentlich Max Oppenheimer.
Film- und Theaterregisseur. Filme: Liebelei, ‚Der Reigen‘, ‚Lola Montez‘.
(* 6. Mai 1902 in Sankt Johann (seit 1909 Saarbrücken); † 26. März 1957 in Hamburg)
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Ist einer der bedeutendstenRegisseure unserer Zeit.
Filme: Tatort, Reifezeugnis, ‚Das Boot‘, ‚Unendliche Geschichte‘, ‚Enemy Mine‘, ‚In The Line Of Fire‘, Outbreak, Troja“ 15 Oscarnominierungen seiner Filme.
(* 14. März 1941 in Emden)
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InnovativerFilm- und Fernsehproduzent
TV-Film: Holocaust, ‚Die Konsequenz‘, Tatort, ‚Berlin Alexanderplatz‘, Bios Bahnhof, Klimbim, ‚Ein Herz und eine Seele‘.
Kino: ‚Unendliche Geschichte, Stalingrad, Schtonk, ‚Das Boot‘.
(* 23. Oktober 1928 in Neunkirchen (Saar))
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Wohl die gegabteste grandioseSchauspielerin, die Deutschland hätte haben können, wenn man sie nicht hätte kalt stehen lassen. Man wollte sie nicht aus dem Sissi-Image entlassen und war zu sehr mit Aufarbeitung der Geschichte beschäftigt. So sind die romantischsten berauschendsten Filme der reifen Romy Schneider in Frankreich entstanden.
Warum war viele Jahre der Deutsche Film so peinlich und schlecht im Sinne von aufgesetzt und künstlich? Ganz einfach: Romy war nicht dabei. So fehlte ein Vorbild für nachfolgende Schauspielergenerationen. Bis heute macht sich diese Lücke in der dt. Kinogeschichte bemerkbar. Es fehlt die ehrliche emotionale Tiefe. Eine Boulevard der Stars in Berlin ohne Romy Schneider hätte man nicht ernst nehmen können. Aber hätte sie den Stern angenommen?
(* 23. September 1938 in Wien; † 29. Mai 1982 in Paris)
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Pionier. Erfand 1894 eine Filmkamera und einen Projektor, das ‚Bioscop‘, womit 1895 das erste Filmprogramm öffentlich vorgeführt wurde.
(* 30. April 1863 in Pankow bei Berlin; † 30. November 1939 in Berlin)
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Regisseur mit Weltruf. ‚Der amerikanische Freund‘, ‚Himmel über Berlin‘, ‚Paris Texas‘, ‚In weiter Ferne, so nah!‘, ‚Buena Vista Social Club‘. ‚Diverse Filmbänder in Gold und Silber, ‚Goldener Löwe‘, ‚Goldene Palme‘, ‚Silberner Bär‘ etc..
(* 14. August 1945 in Düsseldorf)
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Regisseur und Autor. 21-mal für den Oscar nominiert, 6-mal erhalten. Filme: ‚Das Appartment, ‚Manche mögen´s heiß‘, ‚Das Mädchen Irma', 'La Douce‘, 'Sunset Boulevard'.
(* 22. Juni 1906 in damals Östereich-Ungarn; † 27. März 2002 in Los Angeles)
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einer der wichtigsten Regisseure der DEFA (Volkseigene Filmstudio der DDR): ‚Ich war neunzehn‘, ‚Der geteilte Himmel‘, ‚Solo Sunny‘.
(* 20. Oktober 1925 in Hechingen, Hohenzollernsche Lande; † 7. März 1982 in Berlin)
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