„Nach 2000 Jahren wird ein lang verlorenes Mysterium entfesselt und etwas unsagbar Böses wird zum Leben erweckt. ... Die Mumie".
Dieser Film ist Action pur. Wenn er auch etwas langsam anleiert, steigt dagegen die Spannung bis zum Ende hin kontinuierlich und steil aufwärts. Ein Fantasyabenteuer mit Kampfkunsteinlagen, Explosionen, Yeti-Schnee und einer angenehm sachlichen Liebesgeschichte.
Einer Legende nach wurde ein schrecklicher Herrscher und seine Armee vor über 2000 Jahren durch einen Fluch in Terrakotta-Ton verwandelt und wartet seitdem auf die Wiederauferstehung, um China zurückzuerobern.
Die Schauspieler sind Spitzenklasse: Das Archäologenehepaar wird gespielt mit ‚Brendan Fraser‘ und ‚Maria Bello‘. Mit dabei ist ‚Luke Ford‘ als Sohn. Sie müssen mit der Hüterin des ewigen Lebens (Michelle Yeoh) bis zu den Höhen des Himalaja verhindern, dass die Mumie Unsterblichkeit erlangt.
Zeitlich angesiedelt ist die Handlung kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, als es noch Wirtschafts- und andere Wunder gab. Für die meisten Zuschauer ist das kurz nach der Steinzeit, und die Handlung des Films also ein denkbares Szenario. Die eingebaute politische Verwicklung zwischen China und England versteht man zum Glück nicht, wäre es doch zu kopflastig. Wichtig ist nur, dass die einen die Mumie erwecken wollen und die anderen nicht.
Der Film auf Großleinwand ist ein echtes Kinoerlebnis und meiner Meinung nach sein Geld wert. Einige Kritiker meinen, dass die Vorgängerversionen der Mumie besser wären. Nun ein zweites ‚Erstes Mal‘ gibt es leider nicht. Ein Urerlebnis gibt es nur für die Unerfahrenen. Wer die Vorgängerversionen nicht gesehen hat, braucht sich darum nicht zu scheren. (G.Braun)| < Zurück |
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